Einführung in die Neuraltherapie

Entdecker der Neuraltherapie ist Ferdinand Huneke. Während eines Migräneanfalls seiner Schwester verabreichte er Ihr (aus Versehen) ein örtliches Betäubungsmittel in die Vene anstatt wie geplant in den Muskel. Als Huneke seinen Fehler bemerkte, waren die Schmerzen seiner Schwester bereits verschwunden. Daraufhin begannen er und sein Bruder Walter Huneke weitere Forschungen anzustellen. Dabei fanden Sie heraus, dass die schmerzlindernde Wirkung über das Nervengeflecht (vegetatives Nervensystem) erzielt worden war. Die inneren Organe sind über Rückenmark und Nervenstränge mit bestimmten Hautzonen verbunden. Wird an einer bestimmten Stelle ein Betäubungsmittel injiziert, können damit in vielen Fällen die Beschwerden der betroffenen Organe ausgeschaltet werden. Die Forschungsergebnisse der Gebrüder Huneke wurden 1928 unter dem Titel „Unbekannte Fernwirkungen der Lokalanästhesie“ veröffentlicht.

Das Sekundenphänomen

Im Jahr 1940 stellte Ferdinand Huneke das sogenannte „Sekundenphänomen“ zum ersten Mal durch die erfolglose Behandlung einer Patientin mit Schulterschmerzen fest. Er hatte ihr zunächst das Betäubungsmittel in die schmerzende Schulter gespritzt, was leider keine Wirkung zeigte. Stattdessen trat aber die Reizung einer bereits vergessenen Narbe am Unterschenkel der Frau auf. Als Huneke nun die Narbe als Störfeld ausmachte und diese zusätzlich mit Betäubungsmittel flutete, verschwanden plötzlich die Schulterschmerzen. Aufgrund dieser Tatsache kam Huneke zu dem Schluss, dass Störfelder überall am Körper Auswirkungen auf andere Körperteile haben können.

Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Wie viele andere Naturheilverfahren beruht auch die Neuraltherapie auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert und wieder in ein gesundes Gleichgewicht gebracht. Wie bereits oben beschrieben, wird bei der Neuraltherapie meistens ein örtliches Betäubungsmittel verwendet. Es kann durchaus vorkommen, dass bereits eine einzige Behandlung ausreicht um die Beschwerden zu beheben bzw. zu lindern. In vielen Fällen sind jedoch bis zu 10 Behandlungen sinnvoll, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.

Kosten

Die Kosten sind abhängig vom zeitlichen Aufwand und betragen zwischen 20 € und 40 € pro Sitzung.
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Beachten Sie bitte auch meine Ausführungen zum Thema Kostenerstattungen unter Behandlungskosten.

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Ihre
Naturheilpraxis Bardini
Heilpraktiker Sebastian Bardini